Bordeaux Frankreich - Wein Stand: 06/12/2022

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Bordeaux

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Der Name Bordeaux hat in der Welt des Weins einen besonderen Klang. Vielen gilt er als Inbegriff des hochwertigen Rotweins. Doch es entsteht immer mehr Konkurrenz. Weltweit werden heute anspruchsvolle Rotweine produziert, die ihn allerdings weiter zum Vorbild haben. Was ist das Besondere an diesem Wein?

Einige trockene Fakten: Bordeaux ist eines der großen Weinbaugebiete der Welt. Seine 100.000 Hektar entsprechen etwa der Gesamtrebfläche Deutschlands. Fast alle Bordeaux-Weine sind Cuvées aus mehreren Rebsorten.

Blanc Sec, Entre Deux Mers

Etwa ein Viertel der Produktion entfällt auf Weißwein. Es gibt den einfachen Bordeaux Blanc Sec, sowie den anspruchsvolleren Entre Deux Mers, der sich vor allem durch höheren Anteil der edlen Sauvignon Blanc-Rebe auszeichnet und an den bei der Geschmacksprüfung strengere Maßstäbe angelegt werden. Weiße Bordeaux-Weine sind bei uns nicht immer leicht zu finden. Es gibt aber einige schöne Exemplare davon aus ökologischem Anbau. Und so findet man in etwas besser sortierten Regalen den einen oder anderen davon.

Merlot, Cabernet Franc und Cabernet-Sauvignon

Der Inbegriff des Bordeaux ist die rote Variante. Die wichtigsten Rebsorten heißen Merlot, Cabernet Franc und Cabernet-Sauvignon. Die Erträge sind limitiert auf 50 - 60 Hektoliter pro Hektar, je nach Gegend.

Im östlichen T eil des Gebiets, vor allem in der Umgebung von St. Emilion, dominiert der Merlot. Die Böden dort sind sehr kalkhaltig. Auf der Medoc-Halbinsel nordwestlich von Bordeaux und im Graves-Gebiet vor den Toren der Stadt überwiegt der Cabernet-Sauvignon. Hier gibt es vor allem Kiesböden.

Die Trauben werden fast immer entrappt, das heißt von den Stielen getrennt, denn diese enthalten raue Gerbstoffe, die nicht in den Wein gelangen sollen. Der Wein macht nach der alkoholischen immer auch die Milchsäuregärung durch. Das Besondere an den besseren Bordeaux-Weinen folgt dann: der Ausbau in Barriques. Das sind kleine Eichenholzfässchen mit 225 Liter Inhalt, in denen der Wein sechs bis zwölf Monate reift. Diese Reifung hat zwei Aspekte: zum einen gibt das Holz Geschmacksstoffe an den Wein ab - je neuer es ist, desto mehr. Zum anderen lässt das Holz Luft an den Wein, was eine langsame Oxidation bewirkt, die ihn runder und reifer macht. Durch die Auswahl der Fässer kann so der Geschmack des Weins beeinflusst werden.

Eine wichtige Phase ist die anschließende Assemblage, bei der aus den verschiedenen Fässern die endgültige Mischung komponiert wird. Diese Arbeit erfordert große Sorgfalt und Erfahrung. Nach der französischen Philosophie wird gerade durch die Assemblage der Charakter des Weins geformt.

Bordeaux Superieur

Neben der Herkunftsbezeichnung Bordeaux für eher leichte Weine, die meistens nicht in Barriques gereift sind, gibt es als nächsthöhere Stufe den Bordeaux Superieur.

Dieser muss etwas höhere Anforderungen erfüllen, vor allem beim Mindestmostgewicht und bei der Verkostung.

Er hat meistens einige Monate in Barriques gelegen.

Erst recht ist das der Fall bei den anspruchsvolleren Herkünften, wie zum Beispiel Cotes de Castillon, Cotes de Bourg, Premières Cotes de Bordeaux, Fronsac und Graves, oder gar bei den großen Namen St. Emilion, Medoc, Haut Medoc oder Pessac-Leognan. Alle diese Anbaugebiete sind im ökologischen Weinbau vertreten. Es handelt sich ausnahmslos um hochwertige Weine mit viel Frucht und dem typischen Geschmack nach dem Boden, auf dem er gewachsen ist (Terroir ). Sie eignen sich bestens als Begleiter eines guten Essens.

Wie bei fast allen Rotweinen ist es ratsam, die Flasche einige Stunden vor dem Trinken zu öffnen, oder noch besser, sie in eine Karaffe umzugießen. In der kalten Jahreszeit vermittelt uns ein roter Bordeaux die Wärme des Sommers und bringt Entspannung ins Haus.